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Es wird Ihnen alles zu viel? Sie sind nicht allein!

Mit Corona ist das Leben in der Familie schwieriger geworden. Die Angst um die Gesundheit, finanzielle Sorgen und Zukunftsängste belasten alle. Solange Schulen, Kitas, Läden und Büros geschlossen sind, fehlende wertvolle Strukturen und Kontakte. Und die eigene Wohnung kann bedrückend eng werden, wenn alle viel Zeit zuhause verbringen müssen und man sich nicht so leicht aus dem Weg gehen kann.

Wenn Eltern und Kinder dadurch gereizt und angespannt sind, kommt es leicht zum Streit, und Konflikte werden schnell heftiger als sonst. Dann drohen Gewalt, Misshandlung oder Missbrauch – sei es mit Taten oder Worten. So etwas zerstört Vertrauen, verstärkt die Unsicherheit und macht das Zusammenleben noch schwieriger. Doch das können Sie verhindern! Die folgenden Informationen und Links sollen Ihnen dabei helfen. Nutzen Sie bitte auch die angegebenen Telefonnummern, denn oft hilft es schon, über den Stress in der Familie zu sprechen und Verständnis zu erfahren. Auch wir sind telefonisch gerne für Sie da!

Außerdem stellen wir hier organisatorische Hilfen vor, die vielleicht das Leben in dieser Zweit etwas leichter machen.
Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Ihre Fachkräfte Kita-Einstieg
Kathrin Detterbeck und Frauke Schneider-Lingnau

Hilfe für Familien in Nordhaide und Hasenbergl

Familien brauchen zuverlässige Hilfe, auch im Lockdown. Aber wer ist erreichbar?

Einige Fachleute haben sich zusammen getan und ein Plakat für Familien gemacht. Darauf sind viele Telefon-Nummern und E-Mail-Adressen von Menschen und Organisationen, die Familien helfen können. Die schwarz-weißen QR-Codes auf den bunten Feldern kann man mit dem Handy scannen und so zu der passenden Internet-Seite kommen.

Der Regenbogen ist ein Zeichen der Hoffnung. Mit den Regenbogenfarben auf dem Plakat möchten wir allen Familien ein Zeichen der Hoffnung geben.
Bitte rufen Sie gerne an, wenn es auch in Ihrer Familie gerade schwierig ist!

Das Plakat wird bald an vielen Stellen ausgehängt.
Mit einem Klick auf den lila Button können Sie es auch herunterladen und die Links zu den Hilfestellen anklicken.

NEU: Jetzt gibt es aktuelle Infos rund um das Corona-Virus in vielen verschiedenen Sprachen. Der Online-Guide erklärt Regeln und zeigt Hilfen. Die Texte lassen sich auf Arabisch, Bulgarisch, Chinesisch, Englisch, Farsi, Französisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Somalisch, Türkisch und Serbisch/Kroatisch/Bosnisch herunterladen. Es gibt sie auch für das Handy.

Die Corona-Info München entstand im Rahmen des Gesundheitsprojektes MiMi – Mit Migranten für Migranten in Bayern.

Kindergeschichte über die Corona-Zeit

Eine Berliner Kita hat einen süßen Film über den Lockdown aus Kindersicht gemacht – und ein passendes Buch dazu. Sicher erkennen sich hier viele Kinder wieder, weil sie ähnliches erleben. Eine gute Gelegenheit, mit den Kindern darüber zu sprechen, was gerade schwer und traurig ist und worauf sie sich freuen, wenn diese Zeit zuende ist.

Kinder-Notbetreuung durch Freiwillige

Der häusliche Betreuungsdienst für kranke und genesende Kinder „Zu Hause gesund werden“ bietet in der Coronazeit auch eine Notbetreuung für gesunde Kinder an.

Telefon 089 2904478 (Mo-Fr 9-13 Uhr)
Mail: info@zhgw.de

Infoblatt Notfall-Kinderbetreuung

Hier finden Sie Hilfe:

Photo by Taylor Grote on Unsplash

Elterntelefon „Nummer gegen Kummer“: 0800 111 0550 (kostenfrei)
Montag – Freitag 9 – 11 Uhr; Dienstag und Donnerstag 17 – 19 Uhr

Kindersorgentelefon „Nummer gegen Kummer“: 116 111 (kostenfrei)
Montag – Samstag 14 – 20 Uhr

24-Stunden-Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016
(in 17 Sprachen, anonym und kostenfrei; www.hilfetelefon.de)

Hilfetelefon bei Gewalt gegen Männer: 0800 123 99 00 (kostenfrei)
Montag – Donnerstag 9 – 13 u. 16 – 20 Uhr, Freitag 9 – 15 Uhr

Weißer Ring – Opfertelefon: 116 006 (kostenfrei)
täglich 7 – 22 Uhr

Psychiatrischer Krisendienst: 0180 6553000
(ab 16 Jahre, immer erreichbar)

Polizeinotruf: 110

Kindern die AHA-Regeln erklären

Das Video unten erklärt kindgerecht Abstand, Händewaschen und Alltagsmasken während der Corona-Pandemie.

Allerdings ist es schon vom Juni 2020. Aus heutiger Sicht muss man also ein paar Dinge neu erklären, je nachdem was gerade geöffnet ist und welche Regeln gelten. Außerdem kommt das Lüften noch nicht in der Geschichte vor.

Also gilt für die Eltern: Bitte die Geschichte gemeinsam mit den Kindern anschauen und darüber sprechen!
Das ist ja sowieso immer das Wichtigste und auch das Schönste am Vorlesen und Geschichten-Erzählen – auch mit Videos.

Bevor etwas passiert:

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Erziehungsberatung der Diakonie Hasenbergl e.V.: 089-312096 52
(Montag – Freitag 9 – 12 Uhr, Montag und Dienstag 13 – 16 Uhr)

Online-Beratung der Erziehungsberatungsstellen
www.bke-beratung.de

Aktion „Gewalt-los-werden“ – Vorbeugen
www.bayern-gegen-gewalt.de

Opferschutz e.V. – Hilfe für potenzielle Täter: 0800 7022240
Montag – Freitag 9 – 18 Uhr, kostenfrei
www.bevor-was-passiert.de

Unterstützung für Männer
www.bundesforum-maenner.de

Hilfreiche Links für Familien:

Informationen für Familien im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie hier:
Hilfestellung für Familien in der Corona-Krise

INFO: Hilfreiche Videos in verschiedenen Sprachen zum Umgang mit der Situation hat „Refugio“ gemacht.
INFO: Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. hat Informationen und praktische Hinweise zum Coronavirus in 16 Sprachen zusammengestellt.
Unter „Tipps und Tricks“ finden Sie hier bei uns Ideen für eine sinnvolle Beschäftigung der Kinder zuhause.

Helfen Sie mit und verbreiten Sie die Informationen im Freundes- und Bekanntenkreis! Gewalt kann jede*n treffen – gerade in diesen angespannten Zeiten. Sich Hilfe zu suchen ist ein Zeichen von Verantwortung und keine Schande!

Die Buttons auf der linken Seite öffnen Informationsmaterial zum Ausdrucken, Aushängen, Posten und Teilen.